Basis für eine starke Zukunft am Studienort Oelde geschaffen

Die Chancen für eine starke Zukunft durch verbesserte Bildung versuchte eine Podiumsdiskussion auszuloten, die von der Öffentlichkeitsarbeiterin der SIO, Nina Horstmann, moderiert wurde. Petra Michalczak-Hülsmann von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf hob das Interesse der heimischen Untemehmen an Absolventen des dualen Studiums hervor. Über das duale Studium könne man Talente an die Region binden und so dem drohenden Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken, betonte Petra Michalczak-Hülsmann.

Auch Hildegard Gross aus der Abteilung Personalentwieklung der Oelder Firma Gea Westfalia Separator hat gute Erfahrungen mit Absolventen des dualen Studiums gemacht. Die Studenten könnnten das theoretisch Erlernte direkt bei ihrer täglichen Arbeit im Unternehmen anwenden. Jens Sgundek, Vorstandsvorsitzender des Initiativkreises Wirtschaft Oelde, zollte den Teilnehmern der dualen Studiengängen Respekt. Es sei anerkennenswert, wie sie mit der Doppelbelastung fertig würden. ,,Die Unternehmen müssen ihre Studenten so gut es geht unterstützen. ” Spezielle Räumlichkeiten zum Lernen seien ein guter Ansatz, machte Jens Sgundek bei der Podiumsdiskussion deutlich. Prof. Dr. Wolfram Stolp von der Fachhochschule (FH) Südwestfalen hob die besonders guten Ausbildungsmöglichkeiten für Studenten am F’H-Standort Oelde hervor. Grundsätzlich sei lebenslanges Lernen gefordert, besonders auch im Bereich des des Ingenieurwesens. Tim Wollert ist Student im fünften Semester. Er sieht das duale Studium vor allem wegen der großen Zeitersparnis als vorteilhaft an. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hatten die Gäste an den Tischen im Bürgerhaus Gelegenheit, die angesprochenen Themen zu vertiefen. Nach dem Essen und einer Tombola wurde die Tanzfläche freigegeben und zum gemütlichen Teil des ,,Students’ Dinner 2011″ Übergeleitet.